Topcon stellt die nächste Generation des Komplettpakets für die Massendatenauswertung vor

Die Topcon Positioning Group stellt die nächste Generation ihrer einheitlichen Software zum Auswerten, Kombinieren, Visualisieren und Analysieren von Punktwolkendaten vor: MAGNET Collage Version 2. Diese Version zeichnet sich vor allem durch die neu hinzugekommenen Arbeitsabläufe für den Tiefbau aus.

„MAGNET Collage bildet mit der schnellen Verarbeitungsgeschwindigkeit und einzigartigen Funktionen zur Georeferenzierung sowie zur Zusammenführung von 3D-Baudaten aus mehreren Quellen eine solide Grundlage. Mit dem Update können Anwender nun weitere Ergebnisobjekte für Erdbauarbeiten und Infrastrukturanlagen erstellen“, sagt Charles Rihner, Vice President für die Planung neuer Geschäftsmodelle bei Topcon.

Neben der automatisierten Erdoberflächenextraktion und der Einfärbung von Punktwolken anhand ihrer Dichte stehen nun auch Einschlussgrenzen für Dreiecksvermaschungen (TIN), Filter und Füllfunktionen für TIN-Modelle, Kurvenbänder, Querprofilansichten und eine dynamische Kalibrierung von Scans des mobile Datenerfassungssystems IP-S3 zur Verfügung. „MAGNET Collage verbessert die Genauigkeit bei der Datenerfassung. Dank der optimierten dynamischen Scanfunktion legen wir die Messlatte für die mobile Datenerfassung höher“, freut sich Rihner.  

„Die automatisierte Erdoberflächenextraktion macht es leicht, Gebäude, Pflanzen, Oberleitungen, Fahrzeuge, Menschen und andere vertikale Objekte aus Punktwolken herauszufiltern, um schnell den Geländeverlauf für die Modellerstellung zu bestimmen. Der Aufwand für die Datenvorbereitung kann so um mehr als 90 Prozent gesenkt werden“, erklärt Rihner. 

Außerdem enthält diese Version von MAGNET Collage Verbesserungen bei der Interoperabilität mit Software von ClearEdge3D, Bentley Systems und Autodesk. 

„Sie können nun Scans im Format E57 für den Datenaustausch mit ClearEdge3D EdgeWise und Verity sowie Bentley ContextCapture exportieren. Der schnellere Export im RCS-Format optimiert die Datenübertragung zu Autodesk ReCap“, sagt Rihner. 

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