Topcon stellt Anwendung für die Ebenheit beim Betonbau vor

Die Topcon Positioning Group stellt neue Arbeitsabläufe für den Betonbau vor, mit denen Planheit und Höhe (FFL) exakt eingehalten werden können. Eine neue ClearEdge-Entwicklungs- und Vertriebspartnerschaft mit dem Unternehmen Rithm bietet eine neue Software- und Hardwareoption für den Einsatz von Topcon-Lösungen beim Betonbau. Rithm ist ein führender Anbieter im Bereich von 3D-Laserscanninganwendungen für Qualitätssicherung und Qualitätskontrolle am Bau. Die neue Option ist Teil der Topcon-Initiative zur Modernisierung der wesentlichen Betonbauanwendungen. Dazu werden Absteckung, Qualitätskontrolle und Einbaubohlen mithilfe neuester Techniken zur präzisen Positionsbestimmung verbessert.

Durch den Einsatz von Rithm-Scantechnologie für Flüssig- und Trockenbeton kann direkt anhand der Scandaten in Autodesk Navisworks eine FFL-Analyse (Floor Flatness and Levelness, Bodenebenheit und Höhe) vorgenommen werden. Maschinenführer können FFL-Abweichungen anhand des Scans nahezu in Echtzeit erkennen. Die von Rithm ermittelten Daten helfen den Projektteams dabei, Bereiche mit einem zu starken oder zu geringen Betonauftrag in Form von Höhenlinien und Heatmaps darzustellen. Darin werden Höhe und Abweichung vom Soll angegeben.

„Diese Software hilft Bauunternehmen, die den Topcon-Scanner GLS-2000 einsetzen, dabei, ihre Prozesse zur Qualitätssicherung zu optimieren. Da die FFL-Analyse nahezu in Echtzeit und ohne Dritte erfolgen kann, können die Herstellungskosten für Böden reduziert werden“, weiß Alok Srivastava, Leiter Produktmanagement bei Topcon. „Durch die Integration mit Navisworks bietet Rithm Bauunternehmen einen schnellen und detaillierten FFL-Bericht nach der Norm ASTM E1155. Die optimierte Analyse der Planheit und Höhe verkürzt die Wartezeit nach dem Scan und steigert so die Produktivität.

Die neue FFL-Echtzeitlösung ist Teil der Topcon-Initiative für die Modernisierung im Betonbau durch den Einsatz präziser Positionsbestimmung.

Außerdem bietet Topcon Maschinensteuerungen für Einbaubohlen an. Grundlage bildet ein 3D-Modell, das praktisch ohne Einarbeitungszeit erstellt werden kann. Dieses wird importiert, um sodann die Bohle präzise zu steuern und in der Folge die Einbauqualität zu verbessern.

„Unsere kontinuierlich aktualisierte Echtzeitpositionsbestimmung hilft beim effizienten Einbau des Materials. So kann die höchste Qualität in einem Bruchteil der Zeit erzielt werden“, erklärt Srivastava.

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