NordBau 2019: Effiziente Bauprozesse

NordBau 2019: Effiziente Bauprozesse

Die Bauwirtschaft durchlebt derzeit die größten Umwälzungen seit Jahrzehnten. Die Digitalisierung erfasst nach und nach alle Bereiche der Branche. Auch die Kompaktmesse NordBau hat sich zum zweiten Mal „Die digitale Baustelle“ zum Themenschwerpunkt gesetzt. Präzise und durchgängige Lösungen zu diesem zentralen Thema führt Topcon den Messebesuchern live vor. Das Unternehmen zeigt, wie sich Arbeitsabläufe effizient und präzise planen und ausführen lassen.

Die Digitalisierung stellt alle Verantwortlichen der Bauwirtschaft vor große Herausforderungen. Ob Planung oder Bauausführung – in allen Bereichen des Bauens werden im Zuge der Digitalisierung die Arbeitsprozesse umstrukturiert. Auf dem Topcon-Messestand (F-Nord-N416) können Besucher der diesjährigen NordBau (11. bis 15. September, Neumünster) einen Blick in den digitalisierten Baualltag der Zukunft werfen. Das Topcon-Team wird die neuesten digitalen Prozesslösungen für die Bauwirtschaft in Demo-Shows live vorführen.

Effiziente Digitallösungen für alle Phasen der Projektrealisierung

Topcon stellt auf der Messe wegweisende Lösungen zur digitalen Erfassung des Bauareals vor: Aus der Luft sammelt ein UAV hochauflösende Massendaten. Montiert auf einen PKW lassen sich mit einem Hochleistungs-Scanner von Topcon selbst große Straßenareale schnell und präzise erfassen.

Auf Basis des dreidimensionalen Geländemodells folgen weitere Bauschritte. Planer, Projektleiter und Maschinenführer können via kontinuierlichem Datentransfer laufend Soll- und Ist-Modell abgleichen. Die Baggerfahrer orientieren sich am Soll-Modell, das die Löffelbewegungen in Relation setzt. So wird an jedem Punkt der Baustelle faktisch nur die nötige Menge an Material bewegt. Hierfür hat Topcon eine neue Baggersteuerung X-53x automatic entwickelt, die kompatibel mit den gängigen Baggermodellen ist und per Knopfdruck steuerbar.

Zur kosteneffizienten und hochwertigen Fahrbahnerneuerung bietet Topcon das SmoothRide-Verfahren an. Die Verfahrenslösung besteht aus exakt aufeinander abgestimmten Arbeitsschritten, wie dem Einsatz des Hochleistungsscanners RD-M1 und verarbeitender Planungssoftware. Im Resultat erhält das Bau-Team eine homogene Punktwolke als Grundlage für das 3D-Modell. Mit dieser Lösung ist eine zuverlässige Massendatenerhebung auch im laufenden Verkehr ohne Straßensperrungen möglich. Anschließend wird das Modell in das Steuerungssystem der Baumaschinen übertragen: Der Maschinenführer orientiert sich am digitalen Soll-Modell, das das Display der Steuerungseinheit einblendet. Unnötige Arbeitsschritte oder Aushubmengen lassen sich effizient vermeiden, die Effizienz der Baustelle steigt.

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